Vortragsmitschnitt „Die Aktualität des Antisemitismus“ von Max Brym ist online

Der Videomitschnitt des Vortrags „Einiges zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Altötting – Die Aktualität des Antisemitismus“ von Max Brym, welcher von uns am 25.05.14 im Altöttinger Mieter Konvent (AMK) veranstaltet wurde, ist jetzt endlich online gestellt und kann hier angesehen werden:

https://www.youtube.com/watch?v=f-arUNkz1bI

Hier nochmal der Ankündigungstext zur Veranstaltung:

Einiges zur Geschichte der jüdischen Gemeinde in Altötting – Die Aktualität des Antisemitismus

Vortrag von Max Brym am 25.05.2014/ AMK Altötting

Nach Angaben des „Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung“ an der Universität Bielefeld, ist der Antisemitismus, neben Islamophobie und sozialer Ausgrenzung ein weitverbreitetes Phänomen in Deutschland. Nach den Untersuchungen in der letzten Ausgabe des Buches „Deutsche Zustände“ aus dem Jahr 2012 gibt es in der Bundesrepublik Deutschland knapp 10% manifeste Antisemit_innen, neben einem sehr hohen Anteil von latenten und peripheren Antisemit_innen. Die Krise der gegebenen Wirtschafts- und Sozialordnung verfestigt den Antisemitismus und beinhaltet die Gefahr neuerlich den Antisemitismus als surreale Krisenerklärung zu reaktivieren. Der Vortrag soll dieses Phänomen beleuchten.
Des weiteren wird Max Brym auf die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Altötting eingehen.

Einige Infos zum Referenten: Max Brym ist freier Journalist und lebt in München. Max Brym ist Dozent für Philosophie und Geschichte an mehreren nationalen und internationalen Bildungseinrichtungen. Der Referent schreibt regelmäßig für jüdische Zeitungen darunter das Webportal „ haGalil“.

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Bad Reichenhall 2015: Save the date!

Bad Reichenhall, eine kleine reaktionäre Drecksstadt im tiefsten Oberbayern, wo der offizielle Werbeslogan „Wo die Zeit Urlaub macht“ nach wie vor Programm ist. Es verändert sich nicht viel in der örtlichen Gesellschaft:bad_reichenhall_2_1900

Wenn Neonazis um die am 8. Mai 1945 exekutierten SS-Freiwilligen trauern, wird nach wie vor passiv unterstützt oder zumindest weggeschaut.

Bürgermeister und Stadträte nehmen am vom Kameradenkreis der Gebirgstruppe, der sog. “Selbsthilfegruppe für Kriegsverbrecher”, organisierten „Kreta-Gedenken“ teil. Hier wird inzwischen(!) „aller Opfer“ der deutschen Invasion auf Kreta 1941 gedacht. Somit werden Opfer und Täter auf eine Stufe gestellt [sic!].

Um nur zwei der unzähligen Beispiele zu nennen…

Seit mehreren Jahren interveniert das Rabatz-Bündnis mit Plakaten, Kundgebungen und Demonstrationen in diesen Zustand hinein. Unter anderem mit der Wirkung, dass die örtliche Kaserne, ehemals benannt nach General Konrad, dem Schlächter von Krim, umbenannt wurde. Inzwischen wird auch der griechische Konsul aus München zum „Kreta-Gedenken“ eingeladen, um dem Ganzen einen weniger geschichtsrevisionistischen Anstrich zu geben.

2015 werden wir uns auf einer neuen Ebene mit dem gesellschaftlichen Konsens in Reichenhall auseinandersetzen: Nachdem wir den diesjährigen Hans-Frankenthal-Preis zusammen mit NSUwatch und der Vereinigung der Okkupationsopfer 1941-1945 verliehen bekommen haben, gibt es dieses Jahr die Möglichkeit neben einer Demonstration am 9. Mai ein Zeitzeugengespräch mit Genossen aus Griechenland zu veranstalten.

Plant Reichenhall in euer 8. Mai-Wochenende mit ein und kommt am 9. Mai zum Aktionstag ins oberbayrische Hinterland!!!

More info soon on badreichenhall.tk!

Antifaschistische Grüße,

das Rabatz-Bündnis

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Hello back again!

Das ist der neue Blog von Kaea[H] – antifaschistische und radikal linke Gruppe aus dem Raum Mühldorf/Altötting im südostoberbayerischen Hinterland. Hier werden regelmäßSupport-your-local-Antifa-2ig Informationen und Neuigkeiten von uns und aus der Region erscheinen. Des Weiteren finden sich hier Termine, wie politische oder kulturelle Veranstaltungen, welche wir organisieren oder für unterstützenswert halten. Habt ihr Fragen, oder selbst Interesse antifaschistisch oder (links-)politisch aktiv zu werden, könnt ihr per E-mail Kontakt zu uns aufnehmen.

Ein wichtiges Anliegen: Meldet Naziaktivitäten!                                                     Wie fast überall verbreiten auch in dieser Region Neo-Nazis und andere Rechte ihre menschenverachtende Ideologie in Form von Flugblättern, Stickern, Schmierereien, werden Veranstaltungen wie Stammtische oder Konzerte mehr oder weniger in Ausschluss der Öffentlichkeit abgehalten und verschiedenste Aktionen durchgeführt, bis hin zu rassistischen Übergriffen (Ganz zu schweigen von anderen reaktionären, rückwärtsgewandten  Menschenfeinden, die ihr Unwesen treiben).

Solche Vorkommnisse werden nur äußerst selten publik gemacht und in der Öffentlichkeit kaum thematisiert, sondern relativiert oder gleich ganz ignoriert. Jedoch ist das Wissen darum von enormer Wichtigkeit, um einen offenen gesellschaftlichen Diskurs über rechte Aktivitäten zu führen und entsprechend dagegen handeln zu können. Deswegen ist jede Information darüber wichtig. Also, wenn ihr rechte Aktivitäten beobachtet odebuttonr Informationen darüber besitzt, selbst Opfer oder Zeug*in verbaler oder körperlicher Gewalt werdet, teilt uns das bitte mit und/oder werdet selbst aktiv. In diesem Sinne,

support your local Dorfantifa. Es gibt kein ruhiges Hinterland! 

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